Viele Zuchtbetriebe wenden das ganze Jahr hindurch die Fütterung der Kühe mit Silage zu, die manchmal, vor allem im Frühjahr, von schlechter Qualitet ist. Oftmals berücksichtig man nicht den physiologischen Zustand der Tiere, indem man ihnen groβe Silagengabe sogar in der Hochträchtigszeit verabreicht. Das verurscht bei den Kühen das Auftreten von metabolischen Störungen z.B. Acidosis [1, 5, 6, 10]. Diese Störungen werden dann auf das Fötus übertragen, da die Plazenta in diesem Fall nicht genügend Schutz leistet. Die Kälber, die von solchen Müttern stammen, kommen zur Welt schwach mit einem Durchfall und verenden oft [2, 7, 9]. Die Autoren der Vorgelegten Arbeit versuchten die bei den Kälbern vorkommenden Störungen durch das Verabreichen von einen Braunkohlenextrakt zu korrigieren, in dem sie teure und nicht immer sichere pharmakologische Präparate ersetzen wollten.